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US-Inflation: Ökonomen erwarten 3,7 Prozent – Fed-Kurs hängt an den Zahlen

Am Nachmittag veröffentlichen die USA die Verbraucherpreise für September. Nach der ersten Zinserhöhung der Fed seit drei Jahren gelten sie als Weichensteller.

Archivbild: Eccles-Gebäude der US-Notenbank Fed in Washington

Archivbild · Foto: Federalreserve / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Die USA veröffentlichen am Mittwoch um 14.30 Uhr deutscher Zeit die Verbraucherpreise für September. Nach einer Übersicht des Brokers Charles Schwab erwarten Ökonomen eine Inflationsrate von 3,7 Prozent, ohne Energie und Lebensmittel von 2,5 Prozent. Volkswirte der Bank of America rechnen laut dem Magazin Kiplinger damit, dass die Gesamtteuerung höher ausfällt als im August, die Kernrate sich aber abschwächen könnte.

Die Daten sind für die US-Notenbank wichtig, die nach Angaben von Schwab zuletzt erstmals seit drei Jahren die Zinsen angehoben hat. „CPI und PPI sind entscheidend dafür, ob sich die Chancen auf eine Zinserhöhung verschieben“, sagte Liz Ann Sonders vom Schwab Center for Financial Research. Fed-Gouverneur Christopher Waller sagte laut Bloomberg, höhere Renditen bremsten bereits die Nachfrage in zinsempfindlichen Bereichen. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen lag bei 5,19 Prozent.

Die Belastung ist vor allem am Immobilienmarkt spürbar: Der durchschnittliche 30-jährige Hypothekenzins erreichte laut Freddie Mac 7,4 Prozent und damit den höchsten Stand seit November 2023. Am Abend legt die Fed ihren Konjunkturbericht Beige Book vor. Am Donnerstag folgen Erzeugerpreise und Einzelhandelsumsätze, zudem spricht Fed-Chef Kevin Warsh (US-Ortszeit).

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