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Kritik an Victoria's Secret: Frühere Models Romee Strijd und Frida Aasen abgelehnt

Wenige Tage vor der Show in Los Angeles berichten zwei frühere Laufsteg-Models der Marke von Absagen beim Casting. In sozialen Netzwerken wird über die Besetzungspolitik diskutiert.

Romee Strijd auf einem roten Teppich (Archivbild)

Archivbild · Foto: YantsImages / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Das niederländische Model Romee Strijd ist bei der Victoria's Secret Fashion Show am 18. Oktober nicht dabei. Die 31-Jährige war 2015 zum „Angel“ der Marke ernannt worden und lief bis 2018 in fünf Shows in Folge. In zwei TikTok-Videos schilderte sie am 12. Oktober, sie habe sich den Sommer über vorbereitet und sei Anfang September zum Casting nach New York geflogen. Danach habe sie fünf bis sechs Wochen nichts gehört. Ihre Agentur habe ihr schließlich ausgerichtet, die Marke sei der Meinung, sie würde „dieses Jahr nicht in die Show passen“. Laut The Daily Beast sagte Strijd: „I don't like the way I was treated“ („Mir gefällt nicht, wie ich behandelt wurde“); an künftigen Castings wolle sie nicht mehr teilnehmen.

Auch die Norwegerin Frida Aasen, 31, die 2017 in Shanghai und 2018 in New York für die Marke lief, bestätigte eine Absage. Unter Strijds Video schrieb sie laut Fashion Times: „I also went to the casting, and it was a no.“ Victoria's Secret hat die Entscheidungen nicht öffentlich erläutert; eine Anfrage von The Daily Beast blieb bis zur Veröffentlichung unbeantwortet.

Im Netz riefen einige Nutzer zum Boykott der Show auf. Kritiker werfen der Marke vor, Influencerinnen und Kinder prominenter Eltern zu bevorzugen; The Daily Beast nennt etwa Amelia Gray, Tochter von Lisa Rinna und Harry Hamlin, die erneut läuft. Mit Adriana Lima, Candice Swanepoel und Elsa Hosk kehren laut dem Bericht zugleich mehrere langjährige „Angels“ zurück.

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