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Kabinett beruft Katharina von Schnurbein zur Antisemitismusbeauftragten

Die bisherige Antisemitismus-Koordinatorin der EU-Kommission übernimmt das seit Ende August vakante Amt am 28. Oktober. Zentralrat der Juden und Grüne begrüßen die Wahl.

Katharina von Schnurbein (Archivbild)

Archivbild · Foto: Europäische Kommission – Xavier Lejeune / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch Katharina von Schnurbein zur neuen Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus berufen. Das teilte das Bundesinnenministerium mit. Sie soll ihr Amt am 28. Oktober antreten; die Stelle ist seit dem Weggang von Felix Klein Ende August unbesetzt.

Die promovierte Politikwissenschaftlerin ist seit 2015 Koordinatorin der EU-Kommission zur Bekämpfung von Antisemitismus. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) nannte sie eine „ausgewiesene Expertin im Kampf gegen Antisemitismus“.

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, sagte: „Ich halte Katharina von Schnurbein sowohl persönlich als auch professionell für eine herausragende Besetzung.“ Auch die Grünen-Innenpolitikerin Marlene Schönberger äußerte „volles Vertrauen“, dass sie die richtige Person für das Amt sei.

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