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Starlink-Brand: Radew verbietet DANS-Chef Details – „Ihr werdet ein Ergebnis haben“

Bei der Anhörung im Parlament zu den Schiffsangriffen und den angezündeten Starlink-Antennen bittet Premier Radew um Geduld: Man arbeite mit Partnerdiensten, ein Abschluss stehe kurz bevor.

Titelgrafik TERRA WORLD NEWS

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radew hat am Mittwoch im Parlament zu den Angriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer am 6. und 13. Oktober sowie zum mutmaßlich vorsätzlichen Brand von Starlink-Antennen bei Sofia Stellung genommen. Auf eine Frage des DB-Abgeordneten Boschidar Boschanow forderte er den Chef der Staatsagentur für nationale Sicherheit (DANS), Plamen Tontschew, auf, vorerst keine Einzelheiten zu nennen. „Noch ein wenig Geduld, ihr werdet ein Ergebnis haben“, sagte Radew nach Angaben der Nachrichtenagentur BTA. Die Ermittlungen liefen gemeinsam mit Partnerdiensten; würden Erkenntnisse jetzt öffentlich, sei das angestrebte Ergebnis gefährdet. Laut 24 Chasa wurden 11 von 17 Antennen an dem Standort angezündet.

Innenminister Iwan Demerdschiew erklärte, für die Bewachung solcher Anlagen seien die Eigentümer verantwortlich; das Innenministerium habe aber zusätzliche Schutzmaßnahmen für ähnliche Objekte ergriffen. Zu den Schiffsangriffen sagte Radew, binnen einer Woche seien vier Schiffe in Bulgariens ausschließlicher Wirtschaftszone getroffen worden, zwei seien gesunken. Von einem der gesunkenen Schiffe seien vier Menschen gerettet worden, die Besatzungen der beiden anderen vollständig. Bulgarien habe gezeigt, dass es schnell handeln könne, so Radew.

Verteidigungsminister Dimitar Stojanow kündigte nach Angaben von 24 Chasa an, Bulgarien werde sich an der Nato-Initiative „Drone Edge“ beteiligen und über das EU-Programm SAFE 80 Millionen Euro für 20 Drohnenabwehrsysteme einsetzen. Die Anhörung war von der Fraktion Progressives Bulgarien beantragt worden und wurde auf Vorschlag der DPS einstimmig live im Staatsfernsehen BNT übertragen.

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