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Nach Schiffsangriffen: EU-Abgeordnete kommen nach Sofia und Warna

Andrej Nowakow und Emil Radew holen Mitglieder des EP-Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung nach Bulgarien. Im Gespräch ist eine EU-Marinemission nach Vorbild von „Aspides“.

Symbolbild: Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Straßburg

Symbolbild · Foto: Diliff / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Eine Delegation des Europäischen Parlaments soll in den kommenden zwei Wochen Sofia und Warna besuchen – wegen der Angriffe auf Handelsschiffe vor Bulgariens Küste. Initiiert haben den Besuch die GERB/EVP-Abgeordneten Andrej Nowakow und Emil Radew, wie GERB mitteilte. Mitglieder des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung sollen dabei kritische Infrastruktur besichtigen, die für die öffentliche Sicherheit wichtig ist.

In einer gemeinsamen Erklärung bekundeten EVP-Vertreter Solidarität mit Bulgarien und forderten konkrete Schritte für die Sicherheit im Schwarzen Meer. Die Angriffe seien „kein rein bulgarisches Problem mehr“ und verlangten eine gemeinsame europäische Antwort, sagte Nowakow. Radew warnte vor Risiken für Wirtschaft und Tourismus und rief EU-Partner und Nato-Verbündete auf, die Handelsschifffahrt besser zu schützen. Vorgeschlagen wird eine europäische Marinemission nach dem Vorbild von „Aspides“ mit defensivem Mandat zur Begleitung von Handelsschiffen und ihren Besatzungen.

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