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Wahlkampf: Gjurow will Nato-Konsultationen, Christanow fürchtet geringe Beteiligung

In Rasgrad verspricht Andrej Gjurow eine aktive Präsidentschaft, in Burgas warnt Iwan Christanow vor Legitimitätsproblemen, in Sliwen fordert Kostadin Kostadinow eine eigenständige Außenpolitik.

Grafik: Wahlkampf: Gjurow will Nato-Konsultationen, Christanow fürchtet geringe Beteiligung

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Präsidentschaftskandidat Andrej Gjurow sagte vor Bürgern in Rasgrad, Bulgarien brauche ein unabhängiges Staatsoberhaupt, das die Regierenden kontrolliere und Lösungen vorschlage, statt nur ein Veto einzulegen. Im Fall seiner Wahl würde er sofort Konsultationen mit den Verbündeten nach Artikel 4 des Nordatlantikvertrags beginnen, auch mit Rumänien und der Türkei. Gjurow unterstützt Bulgariens Teilnahme an der „Koalition der Willigen“ und an der Nato-Initiative gegen Drohnen sowie eine Reform der Staatsanwaltschaft.

In Burgas warnte Iwan Christanow, der gemeinsam mit Stojanka Tscherkesowa antritt, eine niedrige Wahlbeteiligung stelle die Legitimität des Präsidenten infrage. Er bat die Medien, den Kandidaten mehr Raum zu geben, und erinnerte daran, dass er am Montag den Rücktritt der Regierung Radew gefordert hatte. Bulgarien kaufe Raketensysteme für 185 Millionen Euro pro Stück, die Schweiz zahle 107 Millionen, sagte er.

„Wasraschdane“-Chef Kostadin Kostadinow sagte in Sliwen, Bulgarien müsse seine nationalen Interessen verteidigen und eine unabhängige Außenpolitik betreiben. Er fragte, warum nur der russische Botschafter um Erklärungen gebeten worden sei, nicht aber die ukrainische Seite, und kritisierte Präsidentin Ilijana Jotowa. Kostadinow, dessen Vize-Kandidat Petar Wolgin ist, will in die Stichwahl.

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