Weidel will Diesel aus Russland: „Wir wollen auch einen Diesel-Deal“
AfD-Chefin Alice Weidel lobt Trumps Absprache mit Putin über russischen Diesel als „pragmatisch“ und fordert Verhandlungen auch für Deutschland. Berlin hält an den Sanktionen fest.

Archivbild · Foto: Elekes Andor / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
AfD-Chefin Alice Weidel sieht im Diesel-Deal von US-Präsident Donald Trump mit Russland ein Vorbild für Deutschland. „Wir wollen auch einen Diesel-Deal für die Deutschen, für unser Land, für Deutschland“, sagte sie am Dienstag vor Journalisten in Berlin. „Und darum müssen wir uns an den Tisch setzen.“ Trumps Kurs nannte sie „einen richtigen Weg“ und „sehr pragmatisch“; die USA schlössen Deals für ihre Verbraucher, „während wir hier auf der Strecke bleiben“.
Trump hatte nach einem Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin erklärt, mehr als 300.000 Tonnen Diesel würden „umgehend“ für die USA und den Weltmarkt bereitgestellt. Die EU kritisierte die Absprache. Die Bundesregierung hatte bereits am Freitag erklärt, sie halte an den Russland-Sanktionen fest; Deutschland sei unabhängig von russischem Öl. Weidel bezeichnete die deutsche Ukraine-Politik als gescheitert.
