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Google öffnet 200 Forschern in Europa seine KI-Werkzeuge – samt 3 Mio. Dollar Rechenzeit

Google DeepMind und Google Cloud geben Wissenschaftlern Zugang zu AlphaFold 3 und weiteren Modellen. Einen Tag zuvor hatte Google sein neues Spitzenmodell Gemini 4 Argon freigegeben.

Mit AlphaFold vorhergesagte Proteinstruktur (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Author: AlphaFold Monomer v2.0 pipeline / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Google DeepMind und Google Cloud wollen bis zu 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Europa direkten Zugang zu ihren fortschrittlichsten KI-Modellen geben. Dazu kommen Rechenguthaben im Wert von drei Millionen US-Dollar, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Zur Verfügung stehen unter anderem AlphaFold 3 zur Vorhersage von Proteinstrukturen, das Wettermodell WeatherNext, AlphaGenome, AlphaEvolve und AlphaEarth Foundations.

Die Initiative soll nach Angaben von Google helfen, die „Rechenlücke“ zu überbrücken, mit der europäische Forschende häufig konfrontiert seien. Sie unterstützt die EU-Strategie „KI für die Wissenschaft“ im Rahmen der Initiative RAISE. Als Anwendungsbeispiele nennen die Unternehmen etwa die Vorhersage extremer Wetterlagen und die Kartierung molekularer Strukturen. Angaben zu Auswahlkriterien und Fristen enthielt die Mitteilung nicht.

Erst am Dienstag hatte Google sein neues Spitzenmodell Gemini 4 Argon für Entwickler, Unternehmen und zahlende Kunden freigegeben. Es ist für lange, mehrstufige Aufgaben etwa beim Programmieren, in Recht und Finanzen gedacht. Bis zum 30. November kostet es zwei Dollar je eine Million Eingabe-Token und zehn Dollar je eine Million Ausgabe-Token, danach das Doppelte. Zudem bietet Google 10.000 Forschenden sechs Monate lang kostenlos die höchste Nutzungsstufe seiner Entwicklungsumgebung Antigravity an.

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