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Schiaparelli als Nachtclub: Daniel Roseberry zeigt „Going Clear“ im Carrousel du Louvre

Kerzenlicht, Jazzband, Champagner: Schiaparelli inszenierte seine Prêt-à-porter-Kollektion für Frühjahr/Sommer 2027 als privaten Club – mit tiefen Ausschnitten, Rüschen und Shorts.

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Foto: Lemnoceba / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · Schiaparelli · youtube.com

Das Pariser Haus Schiaparelli hat seine Prêt-à-porter-Kollektion für Frühjahr/Sommer 2027 am 1. Oktober im Untergeschoss des Carrousel du Louvre gezeigt. Kreativdirektor Daniel Roseberry nannte die Kollektion laut der Wirtschaftszeitung MF Milano Finanza „Going Clear“. Die Schau war als privater Club inszeniert – mit kleiner Jazzband samt Saxofon, Kerzen auf den Tischen und Champagner; das Blatt fühlte sich an den Kit Kat Club aus „Cabaret“ erinnert.

Zu sehen waren zerlegte Abendkleider, deren Ausschnitte zu Tops und Röcken umgearbeitet wurden, Säume mit gewellten Kanten, asymmetrische Öffnungen und Rüschen aus Leder und Leinen, inspiriert von den Vorhängen in Elsa Schiaparellis Atelier an der Place Vendôme. Die Farbpalette blieb laut MF bei Schwarz, Knochenweiß und Butter. Die Schiap-Jacke gab es in acht Varianten, unter anderem in Eisvogelblau, Moosgrün und Lachsrosa. Who What Wear hebt tiefe, skulptural drapierte Ausschnitte, Rüschen, bestickte Jacken mit Archivstickereien und Shorts von Mini- bis Bermudalänge hervor.

In seinen Shownotizen schrieb Roseberry laut Who What Wear: „We don't have a 'commercial' collection. These are the clothes.“ – sinngemäß: Es gebe keine eigene „kommerzielle“ Kollektion, dies seien die Kleider. Backstage sagte er laut MF, die Unterscheidung zwischen Prêt-à-porter und Couture sei „nicht so grundlegend“. In der ersten Reihe saßen laut Who What Wear unter anderem Tate McRae, Law Roach und Peggy Gou. Das Video zeigt die Schau auf dem offiziellen Kanal des Hauses.

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