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Margiela: Glenn Martens härtet Blumen mit Harz und formt Körperstücke aus Teekannen

„Hard and Soft“: Bei Maison Margiela treffen steife Trenchcoats auf fließenden Jersey, verwelkte Blumenwände auf Schuhe, die ihren Absatz verstecken.

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Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Video: YouTube · Maison Margiela · youtube.com

Maison Margiela hat seine Kollektion für Frühjahr/Sommer 2027 im Pariser Konzertsaal Élysée Montmartre gezeigt; es ist laut dem japanischen Modeportal Fashionsnap die dritte Saison von Kreativdirektor Glenn Martens. Das Thema „Hard and Soft“ bezieht sich auf die klassische Arbeitsteilung in Pariser Couture-Ateliers zwischen Schneiderei („tailleur“) und weicher Kleiderfertigung („flou“). Die Wände waren mit Blumen bedeckt – gestaltet vom belgischen Blumenkünstler Mark Colle, der laut Hypebae schon 2012 die Blumenwände für Raf Simons' erste Dior-Couture-Schau schuf. Diesmal wirkten die Blüten verwelkt.

Trenchcoats erhalten an der Taille eine steife Einlage, die wie ein Mieder wirkt; bei Sakkos und Westen sind die Knöpfe nach innen gefaltet, sodass die Faltlinie sichtbar bleibt. Retro-Blumenmuster wurden laut Fashionsnap mit Harz oder Folie gehärtet, ein Rock nach dem Beschichten absichtlich zum Reißen gebracht. Zum Finale zeigte Martens Körperstücke, die aus Teekannen, Tellern und Löffeln vom Flohmarkt gehämmert wurden.

Bei den Schuhen setzt Margiela laut Hypebae auf das Prinzip „heel-less“: Kniehohe Stiefel und offene Pumps verstecken einen hohen Absatz im Inneren, von außen ist nur ein kleiner Kitten Heel zu sehen. Die Tabi-Familie wächst um Clogs mit Rüschen. Das Video zeigt die Schau auf dem offiziellen Kanal des Hauses.

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