Formel 1 kehrt nach Afrika zurück: Zehnjahresvertrag mit Ruanda
Erstmals seit 1993 soll wieder ein Grand Prix in Afrika stattfinden. Die neue Strecke entsteht in Bugesera bei Kigali – das erste Rennen ist für die frühen 2030er-Jahre geplant.

Symbolbild · Foto: Dr Antoine R. Gasasira / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die Formel 1 hat am Dienstag einen Zehnjahresvertrag mit Ruanda verkündet. Das Rennen soll als „Großer Preis von Afrika“ ausgetragen werden – auf einer eigens gebauten Strecke in Bugesera, rund 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Kigali und neben dem neuen internationalen Flughafen. Einen festen Termin gibt es noch nicht: Laut Formel 1 findet das erste Rennen nach Fertigstellung der Anlage statt, die zu Beginn des nächsten Jahrzehnts erwartet wird.
Geplant wird die Strecke laut Motorsport-Total.com vom Büro Tilke, beteiligt ist auch WurzDesign des früheren Formel-1-Fahrers Alexander Wurz. Die Anlage soll ganzjährig als Veranstaltungszentrum genutzt werden. Der bislang letzte WM-Lauf in Afrika fand 1993 in Kyalami in Südafrika statt.
„Heute ist ein Meilenstein für die Formel 1“, sagte F1-Chef Stefano Domenicali. Ruandas Präsident Paul Kagame erklärte: „Der heutige Tag gehört Afrika.“ FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem sprach von einem „historischen Moment für unseren Sport“.
