Nvidia stellt Großbritannien Rechenleistung für 250 Mio. Dollar für KI-Sicherheit bereit
Fünf Jahre lang will der Chipkonzern britischen Forschern Rechenzeit im Wert von 50 Millionen Dollar jährlich spenden. Im Fokus: sichere KI-Agenten. Konzernchef Huang: Fähigkeit und Sicherheit müssten zusammen wachsen.

Archivbild · Foto: Anderseidesvik / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Nvidia stellt der britischen Forschung zur Sicherheit von KI-Agenten in den kommenden fünf Jahren Rechenleistung im Wert von 250 Millionen Dollar zur Verfügung – rund 50 Millionen Dollar pro Jahr. Es handelt sich um eine Spende von Rechenzeit, nicht um Bargeld. Der Großteil geht an die breite britische Forschergemeinde, ein Teil gezielt an das von der Universität Oxford geführte Labor BOLD, das UCL-Labor SOFAIR für offene KI-Architekturen und an das Imperial College London.
Erforscht werden sollen sichere KI-Agenten, die Sicherheit offener Modelle und die Abwehr realer Bedrohungen, etwa mit abgeschotteten Testumgebungen und Benchmarks zur Sicherheitsbewertung. Bereitgestellt wird die Rechenleistung über britische Cloud-Partner von Nvidia; Anbieter, technische Architektur und Konditionen sind laut dem Unternehmen noch nicht vereinbart.
„KI-Fähigkeit und Sicherheit müssen gemeinsam voranschreiten“, erklärte Nvidia-Chef Jensen Huang. Der britische KI-Minister Kanishka Narayan sprach von einem Vertrauensbeweis für die Stärke des Landes in der KI-Forschung.
