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Sturm vor Krapez: Bulgarien beendet Suche nach Seeleuten der „HS Dignity“

Böen bis 72 km/h und Wellen der Stärke 5 stoppen die Rettungsaktion für den von einer Drohne versenkten Frachter. Das Verkehrsministerium erklärt die Operation für beendet.

Schwarzmeerküste im Nordosten Bulgariens (Archivbild)

Archivbild · Foto: Svilen Enev / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Bulgarien hat die Such- und Rettungsaktion für die Besatzung des im Schwarzen Meer gesunkenen Frachters „HS Dignity“ offiziell beendet. Das teilte das Verkehrsministerium am Mittwochnachmittag mit. Das Schiff unter der Flagge Guinea-Bissaus war von einer Drohne getroffen worden und rund 17 Seemeilen östlich von Schabla gesunken.

Die Suche war am Vormittag mit einem Schiff der Marine wieder aufgenommen worden. Am frühen Nachmittag musste sie wegen eines starken Wetterumschwungs abgebrochen werden: Böen aus Nord-Nordost bis 72 km/h, Niederschlag und Seegang der Stärke 5. Laut der Zeitung „Sega“ sind elf Seeleute weiter vermisst; vier Gerettete waren bereits am Dienstag in Warna eingetroffen.

Beim zweiten Angriff vom Dienstag auf den maltesischen Frachter „Chelsea 3“ vor Bjala wurden alle 15 Besatzungsmitglieder gerettet. Ministerpräsident Rumen Radew nannte die neuen Drohnenangriffe „absolut unzulässig“.

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