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Japan zahlt bis zu 21 Mrd. Dollar für zwei Chipfabriken in New York – US-Staat steigt ein

GlobalFoundries soll die beiden Werke in Malta (New York) bauen und betreiben. Washington übernimmt zudem rund 4 Prozent am Chipkonzern. Kunden sind etwa Apple und Renesas.

Titelgrafik TERRA WORLD NEWS

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Japan finanziert zwei neue Halbleiterwerke im US-Bundesstaat New York mit bis zu 21 Milliarden Dollar. Der Auftragsfertiger GlobalFoundries soll die Fabriken an seinem Standort Malta bauen und betreiben, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das erste Werk für rund 10 Milliarden Dollar soll 2029 in Betrieb gehen, ein zweites in ähnlicher Größe folgen. Jedes soll im Vollbetrieb etwa 900.000 Wafer mit 300 Millimetern Durchmesser pro Jahr liefern; der Spatenstich ist noch für 2026 geplant.

Das Projekt ist Teil der 550-Milliarden-Dollar-Investitionszusage Japans aus dem Handelsabkommen mit Präsident Trump, für das die USA die Zölle auf japanische Autos gesenkt hatten. Nach Angaben von Reuters gehören die Werke gemeinsam dem US-Staat und japanischen Partnern, das Kapital kommt vollständig aus Japan. In einer separaten Vereinbarung erhält das US-Handelsministerium rund 4 Prozent an GlobalFoundries; laut Konzernchef Tim Breen steigt der Staatsanteil damit auf etwa 7 Prozent.

Als erste Kunden nennt GlobalFoundries unter anderem Apple und den japanischen Chipkonzern Renesas, außerdem Cirrus Logic und General Motors. US-Handelsminister Howard Lutnick sagte, so führten Trumps Handelsabkommen zu „transformativen amerikanischen Industrieanlagen“. Die Aktie von GlobalFoundries stieg vorbörslich um rund 5 Prozent.

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