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Bulgargaz will Gaspreis im November um 34 Prozent auf 59,08 Euro anheben

Der staatliche Versorger beantragt beim Regulierer KEVR einen Rekordsprung. Er verweist auf gestiegene Preise an den europäischen Gasbörsen, wo der TTF-Kontrakt über 86 Euro notiert.

Symbolbild: Flamme eines Gasherds

Symbolbild · Foto: Lisafern / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)

Der staatliche bulgarische Gasversorger Bulgargaz hat bei der Energie- und Wasserregulierungskommission KEVR für November einen Gaspreis von 59,08 Euro je Megawattstunde beantragt. Für Oktober hatte der Regulierer 44,09 Euro genehmigt – der Antrag entspricht einem Anstieg um rund 34 Prozent, laut dem Energieportal 3e-news ein Rekord. Nicht enthalten sind Netz- und Durchleitungsentgelte, Verbrauchsteuer und Mehrwertsteuer.

Bulgargaz verweist darauf, dass sein Preis rund 30 Prozent unter dem europäischen Marktniveau liege. Nach Argus-Daten vom 9. Oktober lagen die Novemberkontrakte am niederländischen TTF bei 81,65 Euro, in Deutschland bei 82,62 Euro und in Österreich bei 83,32 Euro je Megawattstunde; am Balkan-Gashub kostete Gas für den Folgetag 68,88 Euro. Am 13. Oktober stieg TTF auf 87,38 Euro und gab dann auf 86,74 Euro nach. Der Antrag spiegelt laut Bulgargaz die Konditionen für Gas aus Aserbaidschan und Flüssiggas über das griechische Terminal Alexandroupolis.

Die KEVR hatte Bulgargaz im Oktober empfohlen, Lieferungen aus der Türkei aus der Kalkulation herauszunehmen, um einen starken Preisanstieg zu vermeiden, und angekündigt, andernfalls selbst zu korrigieren. Im Novemberantrag sind die türkischen Mengen laut 3e-news wieder enthalten. Wann der Regulierer entscheidet, ist offen.

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