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Kolumbien eröffnet Botschaft in Jerusalem – Kehrtwende nach der Ära Petro

Das südamerikanische Land ist der zehnte Staat mit Botschaft in Jerusalem. Präsident De la Espriella hat auch das Freihandelsabkommen mit Israel wiederbelebt.

Archivbild: Israels Außenminister Gideon Saar, Dezember 2024

Archivbild · Foto: U.S. Department of State from United States / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Kolumbien hat am Mittwoch (14. Oktober) seine Botschaft in Jerusalem eröffnet und ist damit das zehnte Land mit einer diplomatischen Vertretung in der Stadt. An der Zeremonie nahmen Israels Außenminister Gideon Saar und sein kolumbianischer Amtskollege Omar Bula Escobar teil. „Heute machen wir einen konkreten Schritt zur Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen uns“, sagte Bula Escobar laut israelischem Außenministerium. „Israel ist ein strategischer Partner – das war es immer, und von nun an wird es das noch mehr sein.“

Der Umzug markiert eine Abkehr vom Kurs des früheren Präsidenten Gustavo Petro, dessen Regierung 2024 die diplomatischen Beziehungen zu Israel abgebrochen hatte und der den Gaza-Krieg scharf kritisierte. Der neue Präsident Abelardo de la Espriella setzte auch das Freihandelsabkommen wieder in Kraft. Saar erinnerte an dessen Wahlkampfversprechen: „Wenn ich zum Präsidenten gewählt werde, verlege ich die Botschaft Kolumbiens sofort nach Jerusalem.“ „Er hat es versprochen, und er hat Wort gehalten“, schrieb Saar und sprach vom „Beginn eines goldenen Zeitalters“. Palästinensische Reaktionen enthielten die zitierten Berichte nicht.

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