Taiwan setzt Wasserwerfer gegen chinesisches Boot ein – Japan protestiert wegen Iturup
Peking droht, Taipeh werde „die Konsequenzen tragen“. Tokio nennt den Besuch einer chinesischen Delegation auf der umstrittenen Kurileninsel „völlig inakzeptabel“.

Symbolbild · Foto: Voice of America / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)
Taiwans Küstenwache hat einen Wasserwerfer gegen ein chinesisches Fischerboot nahe den Pratas-Inseln (Dongsha) im Südchinesischen Meer eingesetzt, wie die „Straits Times“ und Reuters berichteten. Der Sprecher des Taiwan-Büros in Peking, Chen Binhua, erklärte, Taiwan müsse „die Konsequenzen tragen“. Taiwans U-Boot-Prototyp „Hai Kun“ absolvierte unterdessen laut „Taipei Times“ am 13. Oktober seine 24. Testfahrt auf See.
Japan protestierte gegen den Besuch einer chinesischen Delegation auf der Kurileninsel Iturup (japanisch: Etorofu). Die Insel wird von Russland kontrolliert, Japan beansprucht sie jedoch. Außenminister Toshimitsu Motegi sagte im Parlament, der Besuch auf der von Russland gehaltenen Insel sei „völlig inakzeptabel“.
