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Niederlande: Streik legt Busse und Regionalzüge in mehreren Regionen lahm

Die Gewerkschaften FNV und CNV bestreiken den Regionalverkehr. Bis Weihnachten soll es jede Woche einen Streiktag geben, kurzfristig angekündigt.

Symbolbild: Regionalbusse von Arriva am Bahnhof ’s-Hertogenbosch in den Niederlanden

Symbolbild · Foto: Robbie Klinkenberg / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

In mehreren Regionen der Niederlande fielen am Mittwoch wegen eines Streiks im regionalen Nahverkehr viele Busse und Regionalzüge aus. Die Gewerkschaften FNV und CNV protestieren, nachdem die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag gescheitert sind – der alte lief am 1. Juli aus. Sie fordern verträglichere Dienstpläne, 9,5 Prozent mehr Lohn über zwei Jahre, bessere Regelungen für ältere Beschäftigte und neun Wochen voll bezahlte Elternzeit.

Betroffen sind die Verkehrsunternehmen Arriva, EBS, Qbuzz, Keolis und Transdev. In Limburg fuhren laut Arriva keine Züge, in Nordbrabant sollten nur rund 15 Prozent der Arriva-Busse verkehren; in Rotterdam standen die Busse der RET still. Die städtischen Betriebe in Amsterdam und Den Haag sowie die Staatsbahn NS sind nicht betroffen. Die Gewerkschaften planen bis Weihnachten jede Woche einen Streiktag, Zeitpunkt und Form sollen jeweils kurzfristig bekanntgegeben werden.

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