Bulgarische Post zahlt Renten bis Mitte 2031 aus
Die Regierung verlängert den Auftrag und hebt die jährliche Obergrenze der Staatsbeihilfe für den Dienst auf 20 Millionen Euro an. Für Rentner ändert sich nichts.

Symbolbild · Foto: Juan Antonio F. Segal from Madrid, Spain / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Bulgariens Ministerrat hat die staatliche Post „Balgarski poschti“ beauftragt, bis zum 30. Juni 2031 landesweit Renten über ihre Postfilialen auszuzahlen. Die Regeln für die Auszahlung bleiben unverändert. Rentner können ihre Renten und Zuschläge in jeder Postfiliale abholen, nicht nur in der, die sie üblicherweise betreut. Für die finanzielle Belastung durch diesen öffentlichen Dienst ist ein Ausgleichsmechanismus vorgesehen; die jährliche Obergrenze der Staatsbeihilfe steigt auf 20 Millionen Euro.
Renten werden auch nach Hause gebracht – für Menschen mit ständigem oder aktuellem Wohnsitz, die eine Rente wegen dauerhaft verminderter Arbeitsfähigkeit beziehen oder 68 Jahre und älter sind. Die Post zahlt zudem Renten an Häftlinge und an Bewohner von Sozialeinrichtungen sowie Sonderzahlungen an Berechtigte aus. Der Beschluss fiel in der Sitzung, in der Ministerpräsident Rumen Radew den Haushalt 2027 mit einer geplanten Rentenerhöhung um 8 Prozent vorstellte.
