Trump bei Wahlkampfauftritt in Arizona: „Leaker sollten erschossen werden“
Der Präsident griff Informanten an, die Details zum Iran-Angriff von 2025 verraten hätten. Reporter seien „fast so schlimm“ wie die Leaker selbst.

Archivbild · Foto: Gage Skidmore / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Bei einem Wahlkampfauftritt in Bullhead City im US-Bundesstaat Arizona hat Präsident Donald Trump gefordert, Personen, die sensible Militärinformationen weitergeben, zu erschießen. „Jemand hat es durchgestochen, irgendein Mistkerl. Sie sollten ins Gefängnis und erschossen werden“, sagte Trump. „Meiner Meinung nach sollten Leaker erschossen werden. Früher haben wir Leaker erschossen.“ Er nannte sie zudem den „Abschaum der Erde“. Laut „The Hill“ bezog er sich offenbar auf die Operation „Midnight Hammer“ – die Angriffe auf iranische Atomanlagen im Juni 2025.
„Sie haben verraten, dass wir um 12.07 Uhr in Missouri starten“, sagte Trump; deshalb habe der Einsatz um zwei Tage verschoben werden müssen. Reporter seien „fast so schlimm wie ein Leaker“, weil sie „falsche Informationen“ verbreiteten und „viele ihrer Quellen erfinden“. Zuvor hatte Trump laut CBS News erklärt, die USA würden Iran vor den Zwischenwahlen am 3. November nicht angreifen. Reaktionen von Politikern oder Medienverbänden enthielten die zitierten Berichte nicht.
