Gaza: Frau bei Angriff getötet, Armee tötet Hamas-Kommandeur – Generalstabschef warnt
Trotz Waffenruhe gibt es in Gaza weiter tödliche Angriffe. Im Westjordanland zündeten Siedler laut Berichten eine Moschee an. Israels Armeechef warnt vor Eskalation.

Symbolbild · Foto: Jaber Jehad Badwan / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben am Dienstag bei einem Angriff in Gaza-Stadt Mumen Ahmad Salameh al-Ay getötet, den sie als Kommandeur und Gehilfen ranghoher Offiziere der Gaza-Stadt-Brigade der Hamas bezeichnet; er habe im Krieg Geiseln festgehalten. Er habe Angriffe auf Soldaten und Zivilisten vorbereitet, „in systematischer Verletzung der Waffenruhe“; unabhängig bestätigt ist das nicht. Am Mittwoch meldeten Hamas-nahe palästinensische Medien, bei einem israelischen Angriff auf eine Wohnung im Viertel Rimal sei eine 33-jährige Frau getötet worden, weitere Menschen seien verletzt. Die Armee erklärte lediglich, sie habe einen „Terroristen“ angegriffen.
Im Westjordanland setzten Siedler nach Berichten palästinensischer Medien eine Moschee und ein Auto im Dorf Muchmas nördlich von Jerusalem in Brand; Verletzte gab es nicht. Israels Generalstabschef warnte vor einem „Eskalationspotenzial“ an allen Fronten und verurteilte Gewalt von Siedlern. Netanjahu erinnerte mit einem Tag Verspätung an den Jahrestag der Freilassung der Geiseln und schrieb: „Wir haben sie alle nach Hause gebracht.“ Die sterblichen Überreste von 28 toten Geiseln waren Ende 2025 und Anfang 2026 zurückgekehrt.
