Spandau: Einschusslöcher in geparktem Auto – Sondereinheit „Ferrum“ ermittelt
In Staaken hat ein 22-Jähriger mehrere Einschusslöcher an seinem Wagen entdeckt, verletzt wurde niemand. Es ist der nächste Fall für die Berliner Ermittlergruppe gegen Schusswaffengewalt.

Symbolbild · Foto: Dickelbers / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Im Spandauer Ortsteil Staaken hat ein 22-jähriger Mann am Mittwochvormittag gegen 9.30 Uhr mehrere Einschusslöcher an seinem Auto festgestellt. Das Fahrzeug war in der Obstallee abgestellt, wie aus einer Meldung der Polizei Berlin hervorgeht. Verletzt wurde dabei niemand. Einsatzkräfte stellten den Wagen sicher, um mögliche Spuren zu sichern.
Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Besondere Aufbauorganisation (BAO) „Ferrum“ des Landeskriminalamts, die gegen die Zunahme von Schusswaffendelikten in Berlin eingesetzt ist. Erst am Dienstagabend sollen mehrere Männer in Spandau am Falkenseer Platz ein Auto von der Straße in ein Gebüsch gedrängt haben; eine Person soll dabei mehrfach geschossen haben, der 29-jährige Fahrer wurde geschlagen und getreten. Die Polizei nahm damals vier Tatverdächtige im Alter von 21 bis 31 Jahren fest, auch dieser Fall liegt bei der BAO Ferrum.
