„Stygian: Outer Gods“ im Test: Lovecraft-Horror verlässt den Early Access
Nach anderthalb Jahren im Early Access ist das Survival-Horror-Rollenspiel als Vollversion für PC erschienen. Erste Tests: 7,6 bei VGTimes, 7,5 bei Softpedia.
Foto: Haydn Blackey / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · Fulqrum Publishing · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: VGTimes 7,6/10 · Softpedia 7,5/10
- Plattformen
- PC
- Studio
- Misterial Games
- Release
- 26.10.2026
+ Stärken
- Dichte Lovecraft-Atmosphäre
- Knappe Munition, echtes Survival-Gefühl
- Gut gestaltete Schauplätze zum Erkunden
- Viele verschiedene Spielsysteme
– Schwächen
- Steifer, hakeliger Nahkampf
- Ungleichmäßiges Erzähltempo
- Blasse Rollenspiel-Elemente, teils unausgewogen
- Probleme bei der Optimierung
Fazit der Kritik
Eigenständiger Lovecraft-Horror mit starker Atmosphäre, dem hakelige Kämpfe und Längen den Sprung zum Genre-Hit verwehren.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
Das Survival-Horror-Rollenspiel „Stygian: Outer Gods“ hat am 26. Oktober den Early Access verlassen und ist als Version 1.0 für PC bei Steam und GOG erschienen. Entwickelt hat es das 2023 gegründete Studio Misterial Games mit der Unreal Engine 5, Publisher ist Fulqrum Publishing. Spieler schlüpfen in die Rolle von Jack Harrison, der in der nebelverhangenen Hafenstadt Kingsport nach seinem verschwundenen Vater sucht; die Geschichte spielt im Universum von „Stygian: Reign of the Old Ones“. Die Vollversion bringt ein abschließendes Kapitel, neue Rätsel, Artefakte, Waffen und Gegner samt Bosskampf. Zum Start kostet das Spiel 24,99 US-Dollar mit 20 Prozent Rabatt.
Bei OpenCritic ist bislang erst ein Test gelistet, einen Kritiker-Schnitt gibt es daher noch nicht. VGTimes vergibt 7,6 von 10 Punkten und lobt die düstere Lovecraft-Atmosphäre, das Survival-Prinzip mit knapper Munition und Ressourcen sowie die gut gestalteten Orte, die zum Erkunden einladen. Softpedia kommt laut OpenCritic auf 7,5 von 10 Punkten.
Kritik übt VGTimes am steifen Nahkampf, am ungleichmäßigen Tempo, an wenig inspirierten Rollenspiel-Mechaniken mit teils fragwürdiger Balance sowie an Optimierungsproblemen. Das Fazit: ein eigenständiges Horrorspiel, das von Atmosphäre und Geheimnissen lebt, aber kein Meisterwerk des Genres. Die früher angekündigten Konsolenfassungen werden in der aktuellen Mitteilung nicht erwähnt.
