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Die Farben, die diesen Herbst die Mode bestimmen

Neben den Klassikern Braun, Bordeaux und Olivgrün setzt die Mode diesen Herbst auch auf Elektrikblau, Königslila und Buttergelb. Gibt es einen Unterschied zwischen Männer- und Frauenfarben?

Symbolbild: Herbstlaub in Rot-, Orange- und Gelbtönen

Symbolbild · Foto: Sumitsurai / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Den Herbst verbinden wir traditionell mit warmen Erdtönen – Braun, Beige, Bordeaux, Olivgrün und Terrakotta. Doch in diesem Herbst macht die Mode einen Schritt in eine andere Richtung. Die klassischen Herbstnuancen bleiben aktuell, aber zu ihnen gesellen sich deutlich mutigere und kräftigere Farben.

Die Kollektionen für Herbst/Winter zeigen klar den Wunsch nach mehr Farbe und Individualität. Statt alles auf Schwarz, Grau und Braun zu reduzieren, experimentieren die Designer mit Elektrikblau, Knallrot, Königslila, Buttergelb und sogar Türkis.

Braun bleibt einer der sichersten Trends

Schokobraun gehört weiterhin zu den führenden Farben der Saison. Es fügt sich ganz natürlich in die Herbstpalette ein und lässt sich leicht mit Creme, Beige, Karamell, Bordeaux und Olivgrün kombinieren.

In der Damenmode wird Braun für Mäntel und Anzüge ebenso eingesetzt wie für Kleider, Strick und Accessoires. Bei den Männern ist es noch stärker vertreten und wird zu einer der wichtigsten Alternativen zum traditionellen Schwarz. Eine Analyse der Laufstege für Herbst/Winter zählt Schokobraun zu den häufigsten Farben – sowohl bei Damen- als auch bei Herrenmode.

Bordeaux – der Herbstklassiker

Bordeaux, Weinrot und Dunkelrot gehören wieder zu den Farben, die am stärksten mit Herbstmode verbunden werden.

Sie können die Hauptfarbe eines Outfits sein oder als Akzent eingesetzt werden – etwa bei Tasche, Schuhen, Schal oder Pullover. Ihr Vorteil: Sie sind kräftig genug, um einem Look Charakter zu geben, und bleiben trotzdem leicht kombinierbar.

Olivgrün und andere Naturtöne

Oliv- und Moosgrün behaupten ebenfalls ihren Platz. Sie passen besonders gut zu Braun, Beige, Creme und Dunkelblau.

Diese Farben sind vor allem in der Herrenmode typisch, wo sie bei Jacken, Mänteln, Hosen und Strick zum Einsatz kommen. Olivgrün passt auch zum Trend zu praktischerer Kleidung, inspiriert von der Natur und vom Outdoor-Stil.

Elektrikblau – die Überraschung der Saison

Einer der spannendsten Trends des Herbstes ist ein leuchtendes Elektrikblau.

Diese Farbe verbinden wir traditionell nicht mit dem Herbst. Trotzdem taucht sie in den Herbst/Winter-Kollektionen immer wieder auf. Blau wird nicht nur als kleiner Akzent eingesetzt, sondern auch für komplette Looks – Mäntel, Anzüge, Kleider und Sets.

So bekommt die traditionelle Herbstpalette einen kühleren, modernen Kontrast.

Lila ist zurück

Königslila und die tieferen Auberginetöne gehören ebenfalls zu den Farben der Saison.

Lila ist besonders interessant, weil es zugleich elegant und mutig sein kann. Die dunkleren Varianten passen hervorragend in die Herbstgarderobe, die helleren lassen sich als Akzent einsetzen.

Buttergelb – eine helle Farbe für die kalten Monate

Buttergelb ist ein weiterer überraschender Trend. Nachdem es in den wärmeren Jahreszeiten beliebt war, bleibt es auch im Herbst präsent.

Der sanfte Ton ist leichter zu tragen als knalliges Gelb und lässt sich mit Braun, Grau, Creme und Dunkelblau kombinieren.

Gibt es einen Unterschied zwischen Männer- und Frauenfarben?

Ja, aber die Grenze verschwimmt nach und nach.

In der Herrenmode dominieren in diesem Herbst Schwarz, Schokobraun, Anthrazit, Stahlgrau, Dunkelblau, Olivgrün, Beige und Creme. Die Daten aus der Analyse der Herrenkollektionen zeigen eine besonders starke Präsenz von Schwarz und Braun, gefolgt von Weiß, Anthrazit und Stahltönen.

In der Damenmode bleiben die Basisfarben ebenfalls wichtig, doch dazu kommen mehr kräftige Akzente – Königslila, Elektrikblau, Knallrot, Buttergelb, Pfirsich und Türkis.

Der Unterschied bedeutet aber nicht, dass eine bestimmte Farbe nur einem Geschlecht gehört. Immer öfter tauchen dieselben Farben in Damen- wie in Herrenkollektionen auf. Unterschiedlich sind eher die Art der Kombination, die Intensität und die Rolle der Farbe im Gesamtlook.

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