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Viel gesättigtes Fett: Norwegische Studie findet unerwartete Veränderungen im Blut

Bei einer kohlenhydratarmen Kost mit viel gesättigtem Fett stieg das LDL-Cholesterin leicht, die Triglyceride sanken, zeigt eine Zwei-Jahres-Studie der Universität Bergen. Die Autoren mahnen zur Vorsicht.

Grafik: TERRA WORLD NEWS

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Eine Ernährung mit sehr wenig Kohlenhydraten und viel gesättigtem Fett verändert die Blutfette uneinheitlich. Das zeigt eine Zusatzauswertung der randomisierten Studie CARBFUNC der Universität Bergen, die am 24. Oktober 2026 in der Fachzeitschrift eBioMedicine erschien. Darin folgten 193 Erwachsene mit Adipositas aus der Region Bergen bis zu zwei Jahre lang einer von drei Kostformen: unter 10 Prozent der Energie aus Kohlenhydraten und knapp einem Drittel aus gesättigten Fetten oder zwei Standardkostformen nach offiziellen Empfehlungen.

Bei der fettreichen Kost stieg das LDL-Cholesterin um 5 bis 10 Prozent, vor allem durch größere LDL-Partikel. Die Triglyceride sanken um etwa 20 bis 35 Prozent, das HDL-Cholesterin stieg um 5 bis 18 Prozent. Das Apolipoprotein B nahm nicht zu, und bei Computertomografien nach zwölf Monaten zeigte sich keine klare Zunahme von Verkalkungen der Herzkranzgefäße.

Erstautorin Cathrine Loddervik warnt, man könne nicht unbedingt folgern, dass der moderate LDL-Anstieg bedeutungslos sei. Die Studie umfasst nur Menschen mit Adipositas und misst keine Erkrankungen wie Herzinfarkte. Offizielle Empfehlungen raten meist, weniger als ein Zehntel der Energie aus gesättigten Fetten aufzunehmen. Dieser Beitrag ist allgemeine Information, keine Ernährungsempfehlung.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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