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Satellitenfunk direkt aufs Handy: USA genehmigen Amazons Kauf von Globalstar

Die US-Regulierungsbehörde FCC erlaubt dem Satellitennetz Amazon Leo, den Betreiber Globalstar zu übernehmen. Amazon will damit Verbindungen vom Satelliten direkt zu Mobiltelefonen anbieten.

Symbolbild: künstlerische Darstellung von Satellitenkonstellationen in niedriger Erdumlaufbahn

Symbolbild · Foto: NOIRLab/NSF/AURA/P. Marenfeld / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die US-Telekommunikationsbehörde FCC hat am Dienstag die Übernahme des Satellitenbetreibers Globalstar durch Amazon Leo genehmigt, das früher als Project Kuiper bekannte Satellitennetz von Amazon. Reuters beziffert den Wert auf 11,57 Milliarden Dollar, bei der Ankündigung im April waren laut Via Satellite 10,8 Milliarden genannt worden. Amazon erhält rund zwei Dutzend Globalstar-Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn, Frequenzen für mobile Satellitendienste, Bodeninfrastruktur sowie die Vereinbarung von Globalstar mit Apple.

Ziel ist der sogenannte Direct-to-Device-Funk: Satelliten, die sich direkt mit gewöhnlichen Mobiltelefonen verbinden. Nach Einschätzung der FCC erleichtert die Übernahme Amazons Einstieg in solche Dienste und dient dem öffentlichen Interesse, etwa durch bessere Abdeckung unterversorgter Gebiete und bessere Notfallkommunikation. Marktführer in diesem Bereich ist Starlink von SpaceX. Amazon plant für 2028 eine nächste Plattform für Sprache, Nachrichten und Daten; die FCC prüft einen Antrag für ein System mit mehr als 5.100 Satelliten.

Laut Reuters hat Amazon Leo seit April 2025 mehr als 300 Satelliten gestartet und will bis 2029 rund 3.200 in die Umlaufbahn bringen. Den Einspruch eines früheren Geschäftspartners von Globalstar wies die FCC zurück. Wann die Übernahme abgeschlossen wird, teilte Amazon nicht mit.

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