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Bulgarien: Verbraucherkredite werden billiger – Durchschnittszins 8,83 Prozent

Laut Notenbank BNB sinken auch die Zinsen für Wohnungskredite leicht auf 2,41 Prozent. Neue Hypothekendarlehen nehmen zu, Konsumkredite gehen zurück.

Symbolbild: Gebäude der Bulgarischen Nationalbank in Sofia

Symbolbild · Foto: Ivanov id / Wikimedia Commons, CC BY 2.5 (zugeschnitten und skaliert)

Der durchschnittliche Zinssatz für neue Verbraucherkredite in Bulgarien ist im September um 0,08 Prozentpunkte auf 8,83 Prozent gesunken. Das zeigen Daten der Bulgarischen Nationalbank (BNB), über die die Agentur BTA berichtete. Der effektive Jahreszins dieser Kredite fiel auf 9,11 Prozent. Das Volumen neuer Verbraucherkredite schrumpfte gegenüber August um 3,2 Prozent auf 627,3 Millionen Euro, während neu verhandelte und umgeschuldete Kredite um 21,7 Prozent auf 126,9 Millionen Euro zulegten.

Bei Wohnungsbaukrediten sank der Durchschnittszins minimal auf 2,41 Prozent, der effektive Jahreszins auf 2,76 Prozent. Neue Hypothekendarlehen stiegen um 3,5 Prozent auf 643,6 Millionen Euro und übertrafen damit im September das Volumen der neuen Konsumkredite. Für Kreditkartenschulden außerhalb der zinsfreien Zeit verlangten die Banken im Schnitt 21,52 Prozent, für Dispokredite von Verbrauchern 13,52 Prozent.

Bei Unternehmen ist das Bild gemischt: Für Kredite bis 1 Million Euro sank der Zins auf 4,25 Prozent, für größere Darlehen stieg er um 0,30 Punkte auf 4,66 Prozent. Das Volumen neuer Großkredite an Firmen wuchs um 10,6 Prozent auf 691,6 Millionen Euro. Termineinlagen von Privathaushalten bringen weiterhin wenig – im Schnitt 1,42 Prozent, täglich fällige Einlagen 0,01 Prozent.

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