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Vier weitere Satelliten für Galileo: ESA bestellt bei Airbus und Thales Alenia Space

Die Europäische Weltraumorganisation bestellt bei Airbus und Thales Alenia Space je zwei weitere Navigationssatelliten der zweiten Generation. Sie sollen gegen Störsender und gefälschte Signale geschützt sein.

Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat bei Airbus und Thales Alenia Space je zwei weitere Satelliten der zweiten Generation (G2) des europäischen Navigationssystems Galileo bestellt. Damit liefert jeder der beiden Hersteller acht statt sechs G2-Satelliten; die zweite Generation umfasst nun insgesamt 16 Satelliten. Die ESA schließt die Verträge im Auftrag der EU-Agentur für das Weltraumprogramm EUSPA. Der Auftragswert wurde nicht genannt.

Die neuen Satelliten sollen baugleich mit den bereits in Entwicklung befindlichen sein. Sie erhalten eine vollständig digitale Navigationsnutzlast, die sich im Orbit umkonfigurieren lässt, verbesserte Atomuhren und Antennen sowie Verbindungen zwischen den Satelliten. Laut Airbus sind sie gegen Störsender und gefälschte Signale geschützt. Jeder Satellit wiegt mehr als zwei Tonnen und ist auf 15 Jahre Betrieb ausgelegt. Airbus fertigt in Backnang, Friedrichshafen, Ottobrunn, Getafe und Toulouse.

Die Verträge seien eine Investition in Europas Fähigkeit, den eigenen Weg unabhängig und mit Zuversicht zu bestimmen, sagte Laurent Jaffart, ESA-Direktor für Resilienz, Navigation und Konnektivität. Derzeit kreisen 36 Galileo-Satelliten um die Erde; die ersten G2-Satelliten sollen ab 2028 starten, die vier neuen werden 2031 geliefert.

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