Lindex steigert Quartalsgewinn deutlich – Wäsche soll leichter zu kaufen sein
Die finnische Lindex Group meldet für das dritte Quartal 6,1 Prozent mehr Umsatz und ein klar höheres Betriebsergebnis. Im Wäschegeschäft setzt die Chefin auf Innovation und einfacheres Einkaufen.

Symbolbild · Foto: Arkke / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die Lindex Group hat am 22. Oktober ihren Bericht für das dritte Quartal 2026 vorgelegt. Von Juli bis September stieg der Konzernumsatz um 6,1 Prozent auf 241,5 Millionen Euro, nach 227,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte Betriebsergebnis kletterte von 16,6 auf 24,1 Millionen Euro. Zum Konzern gehören zwei Sparten: die Modekette Lindex, die sich vor allem an Frauen richtet, und die Kaufhäuser von Stockmann.
Die Sparte Lindex steigerte ihren Umsatz um 3,7 Prozent auf 171,5 Millionen Euro, das bereinigte Betriebsergebnis wuchs auf 24,2 Millionen Euro. Die Bruttomarge der Sparte erhöhte sich auf 65,8 Prozent nach 62,7 Prozent ein Jahr zuvor. Ende September betrieb Lindex 434 Geschäfte. Nach Quartalsende eröffnete die Kette ihre dritte Filiale in Dänemark, in Aarhus; ein viertes Geschäft in Kopenhagen ist für das erste Halbjahr 2027 geplant.
Konzernchefin Susanne Ehnbåge zeigte sich zufrieden mit dem „breit abgestützten“ Umsatzwachstum. In der Telefonkonferenz mit Analysten ging sie auch auf das Wäschesortiment ein: Man konzentriere sich dort nicht nur auf Innovation, sondern wolle die Kategorie auch leichter einkaufbar machen. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern nun ein bereinigtes Betriebsergebnis von 75 bis 90 Millionen Euro; bisher lag die Spanne bei 70 bis 95 Millionen Euro.
