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Volvo Cars rutscht in die Verluste und streicht weitere 2.500 Stellen

Volvo Cars hat im dritten Quartal einen operativen Verlust von 5,6 Milliarden Kronen gemacht. Der Umsatz in China halbierte sich fast. Die Aktie fiel auf ein Rekordtief.

Zentrale von Volvo Cars in Göteborg (Archivbild)

Archivbild · Foto: RandomEuropean / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Volvo Cars ist im dritten Quartal 2026 tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Umsatz sank laut Unternehmen von 86,4 auf 66,9 Milliarden schwedische Kronen, das operative Ergebnis lag bei minus 5,6 Milliarden Kronen nach plus 6,4 Milliarden im Vorjahr. Die operative Marge betrug minus 8,4 Prozent, der freie Cashflow minus 8,9 Milliarden Kronen. Belastet haben vor allem schwächere Märkte in China und den USA; in China brach der Umsatz um fast 50 Prozent ein.

Der Hersteller will weltweit rund 2.500 Stellen abbauen, davon 2.000 in Schweden, und zusätzlich 5 Milliarden Kronen einsparen. „Kurzfristig müssen wir angesichts stark unter Druck stehender Stückzahlen unseren Turnaround-Plan mit zusätzlichen entschlossenen Maßnahmen verstärken“, sagte Konzernchef Håkan Samuelsson. Für China erwartet Volvo zwei weitere schwierige Jahre.

Positiv entwickelte sich der Elektroanteil: Reine E-Autos machten 32 Prozent der Verkäufe aus nach 22 Prozent im Vorjahr. Bis 2030 plant Volvo 13 neue Modelle, drei davon sollen 2027 vorgestellt werden. Die Aktie verlor am 23. Oktober laut eletric-vehicles.com zeitweise rund 32 Prozent und fiel auf den tiefsten Stand seit dem Börsengang 2021.

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