Hildur Guðnadóttir – „This Will Be Us“: Frühe Cellostücke mit dem DSO Berlin
Die Oscar-Preisträgerin lässt Musik aus 20 Jahren vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin spielen. Heute Abend stellt sie das Programm in der Philharmonie vor.
Foto: tz1_1zt / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · Deutsche Grammophon - DG · youtube.com
Single: The Song That Never Was
Hildur Guðnadóttir hat am 23. Oktober bei der Deutschen Grammophon das Album „This Will Be Us“ veröffentlicht. Die isländische Cellistin und Komponistin lässt darauf acht Stücke ihrer frühen Soloalben „Mount A“ (2006), „Without Sinking“ (2009) und „Saman“ (2014) vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Robert Ames spielen, dazu kommen die neuen Werke „The Song That Never Was“ und „Blind Sarabande“. Sie selbst spielt das Solo-Cello und hat das Album produziert. Anlass ist das 20-jährige Jubiläum ihres Debüts.
„Als ich versuchte, ein Ein-Personen-Streichorchester zu sein, habe ich immer davon geträumt, dass mehr Menschen mit mir spielen“, sagt sie laut Deutscher Grammophon. Richard Allen vom Magazin A Closer Listen hält die neuen Fassungen nicht unbedingt für besser als die intimen Soloversionen. Über die Orchesterfassung von „Floods“, die vorab erschien, schreibt er: Sie sei voller, das Cello nicht mehr allein, „das Drama bleibt intakt“. Selbst das düstere „Overcast“ hebe das Orchester ins Hoffnungsvolle; insgesamt erzähle das Album von Gemeinschaft und Begleitung.
Heute Abend, Sonntag, 25. Oktober, um 20 Uhr stellt Guðnadóttir das Programm mit dem DSO und Ames im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie live vor; am 5. Februar 2027 folgt De Singel in Antwerpen. Das Video zeigt „The Song That Never Was“.
