„Warrior Cats: Clans of the Forest“ im Test: Katzen-Rollenspiel mit Krallen und Macken
Das erste große Spiel zur Bestseller-Reihe von Erin Hunter teilt die Kritik: von 77/100 bei COGconnected bis 2 von 5 bei Nintendo Everything.
Foto: Gangburgondes / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · Trailmark Games · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: COGconnected 77/100 · The Outerhaven 3,5/5 · Nintendo Everything 2/5
- Plattformen
- PS5, Xbox Series X|S, Switch 2, Switch, PC
- Studio
- Bamtang Games (Trailmark Games)
- Release
- 23.10.2026
+ Stärken
- Umfangreicher Katzen-Editor
- Rundenkämpfe mit Haltungs-System
- Narben-Mechanik zeigt den Weg der eigenen Katze
- Charmanter Grafikstil
– Schwächen
- Vier Clan-Kampagnen ähneln sich stark
- Eintönige Missionen
- Ruckelige Bildrate auf Switch 2
- Kaum Erklärungen, eingeschränkte Schnellreise
Fazit der Kritik
Solides Kampfsystem, aber eine dünne, repetitive Kampagne – für Fans der Bücher, kaum für Rollenspiel-Neulinge.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
„Warrior Cats: Clans of the Forest“ vom peruanischen Studio Bamtang Games ist seit dem 23. Oktober für PS5, Xbox Series X|S, Switch 2, Switch und PC erhältlich, Publisher ist Trailmark Games. Das Rollenspiel basiert auf der Jugendbuchreihe „Warrior Cats“ von Erin Hunter: Man erschafft eine eigene Kriegerkatze, schließt sich einem von vier Clans an und erlebt dessen eigene Kampagne. Gekämpft wird rundenbasiert mit bis zu drei Katzen pro Seite, dazu kommen Jagd, ein eigener Bau zum Einrichten und asynchrone Online-Besuche bei Freunden.
Die Wertungen gehen auseinander: COGconnected vergibt 77 von 100 Punkten, The Outerhaven 3,5 von 5, das brasilianische GameBlast 6,5 von 10 und Nintendo Everything nur 2 von 5. Einen Kritiker-Schnitt weist OpenCritic noch nicht aus. Gelobt werden der umfangreiche Editor, das Kampfsystem mit seinen Haltungen und der Zugreihenfolge sowie Narben, die die Entscheidungen der eigenen Katze sichtbar machen.
Kritik gibt es an der Kampagne: Die vier Clan-Geschichten unterscheiden sich laut beiden Tests kaum, viele Missionen bestehen aus Patrouillen und Verfolgungen. Nintendo Everything bemängelt zudem eine ruckelige Bildrate auf Switch 2 im Hand- wie im TV-Modus und eine Grafikoption, die nur gegen Aufpreis erhältlich ist. The Outerhaven sieht ein gutes Fundament, das mit mehr Inhalt ein starkes Spiel hätte werden können.
