Ferrari-Chef Vigna gibt Teslas Roadster „10 von 10“ – und lobt den Mut zum Risiko
Ferrari-Chef Benedetto Vigna hat die Präsentation des neuen Tesla Roadster gelobt. Sie zeige, dass auch eine alte Branche noch innovativ sein könne. Ferrari setzt beim Luce ebenfalls auf Hilfe von außen.

Archivbild · Foto: ETC-USC / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Lob aus Maranello für Elon Musk: Ferrari-Chef Benedetto Vigna hat die Präsentation des neuen Tesla Roadster gewürdigt. Laut Reuters sprach er am 20. Oktober per Videoschalte aus Indien, wo Ferrari eine Kundenveranstaltung ausrichtete, auf einer Konferenz der italienischen Fachzeitschrift Quattroruote. Er gab dem Auftritt jeweils 10 von 10 Punkten für die Technik und für die Präsentation.
„Es zeigt auf jeden Fall, dass es auch in der Autowelt noch viel zu tun gibt. Wir müssen weiter träumen“, sagte Vigna laut Reuters. Und: „Als Europäer: Danke, dass ihr uns zeigt, dass man auch in einer alten Welt noch innovativ sein und etwas wagen kann.“ Tesla hatte den Roadster in der Vorwoche mit Schubdüsen auf SpaceX-Basis gezeigt; Musk kündigte den Produktionsstart für 2028 an. Analysten sehen laut Reuters die Auslieferungen nach Jahren der Verzögerung noch in einiger Ferne.
Vigna verband das Lob mit Ferraris eigenem Elektroauto Luce, das mit dem früheren Apple-Designchef Jony Ive und dessen Studio LoveFrom entstand. „Hätten wir allein daran gearbeitet, hätten wir nicht das gemacht, was wir gemacht haben“, sagte er. Bei der Vorstellung des Luce im Mai war die Ferrari-Aktie in Mailand gefallen. Seine Zahlen für das dritte Quartal legt Ferrari am 3. November vor.
