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Mercedes lässt zwei CLA mit je 56 km/h ineinanderkrachen – Batterie bleibt heil

Mercedes-Benz hat in Stuttgart einen öffentlichen Seitencrash mit zwei fahrenden Serienautos inszeniert. Laut Hersteller blieben beide Fahrgastzellen intakt, die Hochvoltbatterie unbeschädigt.

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Foto: Matti Blume / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · Mercedes-Benz · youtube.com

Mercedes-Benz hat in Stuttgart nach eigenen Angaben den weltweit ersten öffentlichen Seitencrash bei hoher Geschwindigkeit mit zwei fahrenden Serienfahrzeugen gezeigt. Ein CLA Shooting Brake mit elektrifiziertem Verbrennungsmotor fuhr dabei ungebremst in die Fahrerseite einer vollelektrischen CLA-Limousine. Beide Autos waren mit 56 km/h unterwegs und wogen jeweils mehr als zwei Tonnen. Mercedes hat die Mitteilung am 20. Oktober veröffentlicht.

An Bord saßen acht Dummys, vier Erwachsene und vier Kinder, mit bis zu 150 Messpunkten pro Puppe. Laut Hersteller blieben alle Werte unter den biomechanischen Grenzwerten, beide Fahrgastzellen blieben intakt. Die Hochvoltbatterie des Elektro-CLA wurde nicht beschädigt, das Hochvoltsystem schaltete sich automatisch ab. Laut autoevolution entriegelten beide Autos die Türen, öffneten die Seitenfenster teilweise und setzten einen eCall ab. Es handelt sich um einen Test des Herstellers, nicht um eine unabhängige Prüfung etwa durch Euro NCAP.

„Der Anspruch von Mercedes-Benz ist es, die sichersten Fahrzeuge der Welt zu bauen“, sagte Technikvorstand Jörg Burzer. Laut Mercedes ist etwa jeder vierte Unfall mit Verletzten ein Seitenaufprall. Der Konzern hat nach eigenen Angaben seit 1969 rund 6.000 reale Unfälle analysiert; jedes neue Modell durchläuft etwa 15.000 virtuelle Crash-Simulationen und rund 150 echte Crashtests.

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