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EU-Automarkt: Fast jeder dritte Neuwagen im September fährt rein elektrisch

Die EU-Neuzulassungen sind im September um 9,3 Prozent gestiegen, Elektroautos um 72,9 Prozent. Benziner und Diesel verlieren seit Jahresbeginn jeweils rund ein Fünftel.

Elektroauto an einer Ladesäule in Köln (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: CEphoto, Uwe Aranas / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der europäische Automarkt legt weiter zu. Laut dem Herstellerverband ACEA wurden in der EU von Januar bis September 2026 5,7 Prozent mehr Neuwagen zugelassen als ein Jahr zuvor. ACEA spricht von „bemerkenswerter Widerstandsfähigkeit“ trotz „anhaltend steigender Energiepreise und geopolitischer Gegenwinde“. Im September allein kamen laut electrive 971.048 Neuwagen auf die Straße, ein Plus von 9,3 Prozent. Davon waren 290.117 reine Elektroautos (plus 72,9 Prozent) – ein Marktanteil von 29,9 Prozent.

Seit Jahresbeginn erreichen Elektroautos 1.931.465 Zulassungen und 22,7 Prozent Marktanteil, nach 16,1 Prozent ein Jahr zuvor. Am beliebtesten bleiben Hybride mit 3.090.530 Autos und 36,3 Prozent, Plug-in-Hybride kommen auf 10,1 Prozent. Benziner verlieren 19,1 Prozent und fallen auf 21,2 Prozent Anteil, Diesel sinken um 19,5 Prozent auf 7,1 Prozent. Zusammen stellen Verbrenner nur noch 28,2 Prozent der Neuwagen, nach 36,9 Prozent im Vorjahreszeitraum.

In Deutschland wurden im September laut electrive 88.599 Elektroautos zugelassen, 94,7 Prozent mehr als vor einem Jahr; ihr Anteil lag bei 34,5 Prozent. Seit Januar legen E-Autos hierzulande laut ACEA um 58,1 Prozent zu, Benziner verlieren 22,7 Prozent. In Frankreich wuchs der Elektro-Absatz seit Jahresbeginn um 79,1 Prozent. Unter den chinesischen Marken steigerte BYD seine EU-Zulassungen im September laut electrive um 111,4 Prozent auf 28.309 Autos.

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