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Eurostat: Schulden der Eurozone steigen auf 87,7 Prozent – Rumänien mit höchstem Defizit

Elf EU-Staaten lagen 2025 beim Defizit bei drei Prozent oder darüber. Deutschland kam auf 2,9 Prozent, Griechenland bleibt mit über 145 Prozent der Wirtschaftsleistung am stärksten verschuldet.

Archivbild: Das Joseph-Bech-Gebäude in Luxemburg, Sitz von Eurostat

Archivbild · Foto: Carlos Goulão / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Staatsverschuldung in der Eurozone ist 2025 auf 87,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gestiegen, nach 86,6 Prozent im Vorjahr. In der gesamten EU kletterte sie von 80,3 auf 81,5 Prozent. Das geht aus der zweiten Haushaltsmeldung für 2025 hervor, die das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch veröffentlichte. Das Defizit lag im Euroraum unverändert bei 3,0 Prozent, in der EU bei 3,1 Prozent.

Die höchsten Defizite meldeten Rumänien mit 7,8 Prozent, Polen mit 7,2, Belgien mit 5,2 und Frankreich mit 5,1 Prozent. Insgesamt lagen elf Mitgliedstaaten bei drei Prozent oder darüber. Überschüsse erzielten nur Zypern, Dänemark, Griechenland, Irland und Portugal. Deutschland kam auf ein Defizit von 2,9 Prozent und eine Schuldenquote von 62,8 Prozent.

Am höchsten verschuldet sind Griechenland mit 145,4 Prozent, Italien mit 136,7, Frankreich mit 115,7, Belgien mit 108,1 und Spanien mit 100,5 Prozent. Die niedrigsten Quoten haben Estland mit 24,0, Luxemburg mit 26,0 und Dänemark mit 27,2 Prozent. Zwölf Staaten liegen über der Maastricht-Grenze von 60 Prozent. Nach den Quartalszahlen von Eurostat stieg die Schuldenquote im Euroraum bis Ende Juni 2026 weiter auf 88,8 Prozent.

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