„Watch this space“: Mercedes-Chef Källenius lässt die Zukunft des V12 offen
Mercedes-Chef Ola Källenius schließt neue Zwölfzylinder-Angebote nicht aus. Zugleich räumt er ein, die Fans des V8 unterschätzt zu haben – der Achtzylinder kehrt in den CLE 63 zurück.

Archivbild · Foto: Alexander-93 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Mercedes-Benz-Chef Ola Källenius hat sich in einer Medienrunde, über die das US-Magazin Road & Track berichtete, zur Zukunft des Zwölfzylinders geäußert. Auf die Frage, ob Mercedes Kunden, die weiterhin einen V12 wollen, etwas anbieten könnte, antwortete er: „Watch this space“ (sinngemäß: „Bleiben Sie dran“). Ein konkretes Modell oder einen Zeitplan nannte er laut Motor1 und The Supercar Blog nicht; eine Bestätigung für einen neuen V12 ist die Aussage damit nicht.
Derzeit bietet Mercedes einen 6,0-Liter-V12 mit zwei Turboladern je nach Markt im Mercedes-Maybach S-Klasse und in der gepanzerten S-Klasse Guard an. Nach früheren Angaben des Herstellers soll der Motor in ausgewählten Regionen mit weniger strengen Abgasregeln verfügbar bleiben.
Mit Blick auf den C 63, der derzeit als Plug-in-Hybrid mit Vierzylinder angeboten wird, sagte Källenius: „What we perhaps underestimated at the time was the good old V8 crowd is a pretty good crowd“ (Was wir damals vielleicht unterschätzt haben: Die alte V8-Fangemeinde ist ziemlich groß). AMG-Chef Stefan Weckbach bestätigte laut Motor1, dass der CLE 63 im kommenden Jahr mit V8 kommt. In den C 63 soll der Achtzylinder dagegen nicht zurückkehren.
