Carnation – „Symphony in Flesh“ im Test: Death Metal, der wehtun soll
Die belgische Band legt ihr viertes Album in Eigenregie vor. Metal Hammer vergibt 6 von 7 Punkten und spricht von einem Death-Metal-Höhepunkt des Jahres.
Foto: S. Bollmann / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · Carnation · youtube.com
Single: Boundless Pathways
Die belgische Death-Metal-Band Carnation hat am 16. Oktober ihr viertes Album „Symphony in Flesh“ veröffentlicht – ohne Plattenfirma, auf eigenem Label. Produziert hat Bassist Yarne Heylen, das Cover gestaltete Peter Sallai. Vorab erschienen fünf Songs mit Videos, zuletzt „Boundless Pathways“.
Metal-Hammer-Kritiker Thorsten Zahn vergibt 6 von 7 Punkten. Sein Leitsatz: „Death Metal muss nicht neu erfunden werden – er muss wehtun.“ Die Band schärfe ihre Stärken – straffes Songwriting, fiese Riffs, unnachgiebige Intensität –, die schwedischen Death-Metal-Einflüsse seien deutlich hörbar. Sänger Simon Duson überzeuge mit einer großen Bandbreite vom infernalischen Growlen bis zum bestialischen Grollen.
Als Anspieltipps nennt Zahn den Titelsong und „Twisted Visions“; das fast zwölfminütige Finale „Legacy of the Forefathers“ halte die Spannung über die volle Länge. Dass die Band alles in Eigenregie stemmt, wertet er als Pluspunkt. Sein Fazit zu den neun Songs: „Ein Death-Metal-Höhepunkt des Jahres.“
