„Stupid Never Dies“ im Test: Zombie-Rollenspiel mit Punk-Attitüde und Ecken
Segas schräges Action-Rollenspiel erscheint am 21. Oktober für PS5 und PC. Die Kritik lobt Stil, Humor und Musik – bemängelt aber das simple Kampfsystem. Metacritic: 68.
Foto: Andrew Mercer (www.baldwhiteguy.co.nz) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · SEGA · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: Metacritic 68 (PS5)
- Plattformen
- PS5, PC
- Studio
- GPTRACK50 (SEGA)
- Release
- 21.10.2026
+ Stärken
- Schriller Punk-Pop-Look mit starkem Soundtrack
- Absurder Humor und liebenswerte Figuren
- Gelungene Bosskämpfe
- Fortschritt bleibt auch nach gescheiterten Läufen erhalten
– Schwächen
- Kein Lock-on und kein universelles Ausweichen
- Zäher Einstieg in den ersten Stunden
- Zufallsgenerierte Dungeons wiederholen sich
- Balance im späten Spiel wackelt
Fazit der Kritik
Ein schräges, stilvolles Action-Rollenspiel mit viel Charme, dessen simples Kampfsystem und zäher Start die Kritik spalten.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
Am 21. Oktober erscheint „Stupid Never Dies“ für PlayStation 5 und PC, in Japan einen Tag später. Entwickelt hat das Action-Rollenspiel das von erfahrenen Action-Entwicklern gegründete Studio GPTRACK50; Sega übernimmt den weltweiten Vertrieb. Die Spieler steuern Davy, einen schüchternen Zombie am unteren Ende der Monster-Gesellschaft, der in einem von Monstern beherrschten Dungeon aufsteigt, Gegnern ihre Fähigkeiten stiehlt und so die eingefrorene Menschenfrau Julia wiederbeleben will. Die Standardausgabe kostet 49,99 US-Dollar.
Die ersten Tests fallen gemischt bis positiv aus: Auf Metacritic steht die PS5-Fassung nach 14 Kritiken bei 68 Punkten, die PC-Version bei 65. RPGamer vergibt 4 von 5 Punkten und lobt die bunte Punk-Pop-Präsentation, Musik, Sprecher und die elf Kampfstile; positiv sei auch, dass Erfahrung selbst aus gescheiterten Läufen erhalten bleibt. Wccftech (7,5/10) nennt Story und Figuren exzentrisch und charmant, Insider Gaming (7/10) hebt Soundtrack, Humor und Bosskämpfe hervor.
Kritisiert werden vor allem das Fehlen einer Zielerfassung und eines universellen Ausweichmanövers, wodurch sich Kämpfe gerade anfangs hakelig anfühlen. Wccftech warnt, die ersten fünf bis sieben Stunden seien langsam und einschränkend, später wirke die zufallsgenerierte Unterwelt abgenutzt. Insider Gaming empfindet das Kampfsystem als repetitiv, RPGamer bemängelt eine wackelige Balance im späten Spiel.
