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Ungarn: MOL baut erste Biomethananlage – Gas für 8.500 Haushalte

Für umgerechnet 7,4 Mio. Euro sollen in Szarvas jährlich mehr als 7 Mio. Kubikmeter Biomethan entstehen, das ins Erdgasnetz eingespeist werden kann.

Titelgrafik: Ungarn: MOL baut erste Biomethananlage – Gas für 8.500 Haushalte

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Der ungarische Energiekonzern MOL baut seine erste Biomethananlage. Die Anlage in Szarvas im Komitat Békés im Südosten Ungarns nahe der rumänischen Grenze kostet mehr als 2,7 Milliarden Forint (7,4 Millionen Euro). Das Projekt wurde während der Europäischen Biomethanwoche in Brüssel bekanntgegeben.

Die Anlage soll jährlich mehr als 7 Millionen Kubikmeter Biomethan erzeugen, die dieselbe Menge Erdgas ersetzen und für rund 8.500 Durchschnittshaushalte reichen. Das aufbereitete Gas kann ins Erdgasnetz eingespeist werden. Die Technik liefert die italienische Gruppo AB. MOL hatte die Biogasanlage in Szarvas 2023 übernommen; sie verarbeitet jährlich mehr als 40.000 Tonnen Abfälle aus der Fleischindustrie.

Nach dem Plan REPowerEU will die EU bis 2030 jährlich 35 Milliarden Kubikmeter Biomethan erzeugen. Die Kapazität wuchs im Jahr bis Mitte Juni 2026 um 17 Prozent auf 8,2 Milliarden Kubikmeter. „Wir sind überzeugt, dass grüne Transformation und Wettbewerbsfähigkeit keine widersprüchlichen Ziele sind“, sagte MOL-Strategiechef György Bacsa.

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