„TOEM 2“ im Test: Gemütliche Foto-Safari mit zu leichten Rätseln
Die Fortsetzung des Indie-Hits schickt Spieler wieder mit der Kamera auf Entdeckungsreise. Kritiker loben Charme und Umfang – vermissen aber Herausforderung.
Foto: Marco Marveggio / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · Something We Made · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: OpenCritic 82
- Plattformen
- PC, PS5, Switch 2, Switch
- Studio
- Something We Made
- Release
- 29.09.2026
+ Stärken
- Größere Gebiete voller Nebenaufgaben
- Verbesserte Bewegung mit Kletterpassagen
- Charmante Schwarz-Weiß-Optik
- Fliegendes Kamerastativ für neue Perspektiven
– Schwächen
- Rätsel zu leicht
- Werkzeuge kaum kombiniert
- Weniger Rätselzauber als Teil 1
Fazit der Kritik
Ein charmantes, entspanntes Foto-Abenteuer, das zum Herumstreifen einlädt – fordernde Rätsel sollte man aber nicht erwarten.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
„TOEM 2“ des Studios Something We Made ist seit dem 29. September für PC, PlayStation 5, Switch und Switch 2 erhältlich; Spielstände lassen sich zwischen den beiden Switch-Fassungen nicht übertragen. Wie im ersten Teil löst man in einer Schwarz-Weiß-Welt fast alle Aufgaben mit der Kamera: Man fotografiert Bewohner, Tiere und Orte, erfüllt Bitten und sammelt Stempel, Outfits und Einträge für ein Tierlexikon. Neu ist unter anderem ein fliegendes Kamerastativ für Selfies und Aufnahmen aus der Vogelperspektive.
Bei OpenCritic kommt das Spiel auf einen Kritikerschnitt von 82, 87 Prozent der Kritiker empfehlen es; IGN vergibt 8 von 10 Punkten. Noisy Pixel wertet mit 9 von 10 und lobt die größeren, mit optionalen Aufgaben gefüllten Gebiete, die verbesserte Bewegung samt Kletterpassagen, die schärfere 3D-Optik im bekannten Schwarz-Weiß-Stil sowie den entspannten Soundtrack ohne Zeitdruck.
PC Gamer ist mit 73 von 100 Punkten zurückhaltender: Die Fortsetzung sei niedlich und klarer strukturiert, die Aufgaben aber so einfach, dass kaum kreatives Denken nötig sei – das rätselhafte, knifflige Gefühl des Vorgängers gehe verloren. Auch Noisy Pixel bemängelt die geringe Herausforderung und dass neue Werkzeuge wie Hammer und Schraubenzieher kaum zu aufwendigeren Rätseln kombiniert werden.
