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China wächst im dritten Quartal um 4,5 Prozent – Export stark, Binnennachfrage schwach

Chinas Wirtschaft hat etwas an Tempo zugelegt und die Erwartungen leicht übertroffen. Motor bleibt der Export, der Handelsüberschuss liegt nach neun Monaten bei rund 938 Mrd. Dollar.

Symbolbild: Containerterminal im Hafen Yangshan bei Shanghai

Symbolbild · Foto: Bruno Corpet (Quoique) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Chinas Bruttoinlandsprodukt ist von Juli bis September um 4,5 Prozent zum Vorjahr gewachsen, wie das Statistikamt am Montag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten 4,4 Prozent erwartet. Im zweiten Quartal hatte das Plus bei 4,3 Prozent gelegen, dem niedrigsten Wert seit mehr als drei Jahren, im ersten bei 5,0 Prozent. Zum Vorquartal wuchs die Wirtschaft um 1,2 Prozent.

Die Industrieproduktion stieg im September um 5,5 Prozent zum Vorjahr, der Einzelhandelsumsatz nur um 1,1 Prozent. Peking strebt für das Gesamtjahr 4,5 bis 5 Prozent Wachstum an. Laut Zolldaten legten die Exporte in den ersten neun Monaten in Dollar um 21,3 Prozent zu, der Handelsüberschuss erreichte rund 938 Milliarden Dollar (etwa 834 Milliarden Euro).

Die Binnennachfrage bleibt schwach: Verbraucher halten sich zurück, Investitionen kommen nur langsam voran. Hauptgrund ist die seit Jahren andauernde Immobilienkrise. Der hohe Überschuss sorgt für wachsende Spannungen mit Handelspartnern, vor allem mit Europa, wo man Druck durch billige chinesische Waren fürchtet.

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