„Modern Warfare 4“: Kampagne im Test – Infinity Ward schickt „Call of Duty“ nach Korea
Wer vorbestellt hat, spielt die Kampagne seit 16. Oktober, das ganze Spiel erscheint am 23. Oktober. Erste Tests loben Inszenierung und Tempo, vermissen aber Neues.
Foto: Takipoint123 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · Call of Duty · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: GameSpot 7/10 · IGN 8/10
- Plattformen
- PC, PS5, Xbox Series X|S, Switch 2
- Studio
- Infinity Ward (Activision)
- Release
- 16.10.2026
+ Stärken
- Optisch beeindruckend
- Zwei Handlungsstränge greifen gut ineinander
- Abwechslungsreiche Missionen, darunter eine halboffene
- Gelungener Abschluss der Modern-Warfare-Reihe
– Schwächen
- Finale Bosskämpfe zu kurz und schwach
- Wenig echte Neuerungen
- Price-Handlung wirkt abgekoppelt
- Teils starres Missionsdesign
Fazit der Kritik
Eine kurzweilige, filmreife Kampagne, die die Saga mit einigen Schockmomenten würdig beendet – aber kaum Neues wagt.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
Seit dem 16. Oktober können Vorbesteller die Einzelspieler-Kampagne von „Call of Duty: Modern Warfare 4“ spielen; das komplette Spiel samt Mehrspielermodus erscheint am 23. Oktober für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Switch 2. Die Kampagne von Infinity Ward schließt die neu gestartete Modern-Warfare-Reihe ab und wechselt zwischen zwei Strängen: Der zwangsverpflichtete südkoreanische Soldat Park kämpft nach einer Invasion Nordkoreas, während Captain Price nach den Ereignissen von „Modern Warfare 3“ auf eigene Faust Makarov jagt und sich dafür mit Valeria Garza verbündet. Schurke ist Archer, gespielt von Mads Mikkelsen. Schauplätze sind unter anderem New York, Paris, Mumbai und Korea.
GameSpot vergibt 7 von 10 Punkten und lobt die Optik, die gut verzahnten Geschichten und einen befriedigenden Abschluss; IGN wertet laut Pure Xbox mit 8 von 10. PC Gamer hat noch keine Wertung vergeben, nennt die rund sechsstündige Kampagne aber die unterhaltsamste der Reihe seit Jahren – erstmals seit Langem wirke sie nicht wie ein Anhängsel. Besonders hervorgehoben wird die halboffene Mission „Stranded“ hinter feindlichen Linien.
Kritik gibt es an zu kurzen, schwachen Bosskämpfen am Ende und daran, dass das Spiel kaum Neues wagt. PC Gamer findet den Price-Handlungsstrang abgekoppelt und meint, Mikkelsen werde in den schwächeren Teilen verschenkt; laut GamesRadar ist das Missionsdesign stellenweise starr.
