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Starlink über der Ukraine: Selenskyj spricht nach Tests von „geplanter Operation“

In der Ukraine bricht die Satellitenverbindung laut Kiew ab 161 km/h ab, in der EU nicht. SpaceX nennt laut Kiew ein technisches Problem, Musk verweist auf die US-Regierung.

Archivbild: Ukrainischer Soldat installiert ein Starlink-Terminal

Archivbild · Foto: Support Forces of Ukraine Command / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die ukrainische Armee kann die Satellitennetze Starlink und Starshield von SpaceX nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj weiterhin nur eingeschränkt nutzen. Die Verbindung breche im Land oberhalb von 161 km/h ab, sagte er am Samstag am Rande eines EU-Gipfels. Bei Tests mit Fahrzeugen in EU-Ländern habe sie bei mehr als 180 km/h gehalten. „Mit anderen Worten: Das ist eine geplante Operation“, so Selenskyj.

Betroffen sind nach ukrainischen Angaben vor allem Abfangdrohnen gegen russische Angriffsdrohnen, die früher mit bis zu 400 km/h über das Netz gesteuert wurden. „Wir verlieren sowohl Drohnen als auch die Verbindung“, sagte Selenskyj. Quellen im Verteidigungsministerium warfen SpaceX vor, die Beschränkung eigenmächtig verhängt zu haben.

SpaceX hat ukrainischen Angaben zufolge von einem technischen Problem gesprochen. Elon Musk schrieb auf X, Starshield-Systeme gehörten der US-Regierung; Grenzen bei Geschwindigkeit oder Nutzung lege das Militär und letztlich der Präsident fest. Präsident Donald Trump sagte, er habe den Zugang nicht beschränkt; Außenminister Marco Rubio erklärte, niemand in der Regierung habe die Drosselung angeordnet.

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