„Just Dance: Decades of Hits“ im Test: 50 Jahre Pop zum Mittanzen
Ubisofts Tanzspiel bündelt 35 Hits von den 70ern bis heute und erzählt erstmals eine Zeitreise-Geschichte. Kritiker loben die Auswahl, bemängeln aber die Technik.
Foto: jareed from London, UK / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · Just Dance · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: OpenCritic 75 · GamingTrend 70/100
- Plattformen
- Switch, PS5, Xbox Series X|S (Switch 2 ab 10.11.2026)
- Studio
- Ubisoft
- Release
- 13.10.2026
+ Stärken
- Gute Songauswahl aus sechs Jahrzehnten
- Starke Hintergründe und stimmiges Zeitreise-Thema
- Abenteuermodus als lockerer Spaß
- Leichte Tänze etwas fordernder als sonst
– Schwächen
- Controller-App reagiert unzuverlässig
- Einige Choreografien schwach
- Abenteuermodus bietet kaum Anreiz
Fazit der Kritik
Eine solide, gut zusammengestellte Hit-Sammlung mit wechselhaften Choreografien – der neue Abenteuermodus ist eine gute Idee, braucht aber mehr Gewicht.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
Seit dem 13. Oktober ist „Just Dance: Decades of Hits“ für Switch, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erhältlich; eine Fassung für die Switch 2 folgt laut Ubisoft am 10. November. Statt einer neuen Jahresausgabe setzt Ubisoft diesmal auf 35 Songs aus sechs Jahrzehnten – von „Mamma Mia“ (ABBA) über „Wannabe“ (Spice Girls) bis „Manchild“ von Sabrina Carpenter. Bis zu sechs Spieler tanzen lokal, das Smartphone dient als Controller. Neu ist ein Abenteuermodus, in dem die Heldin Lyra durch sechs Jahrzehnte-Welten reist, um ihren verschwundenen Vater Dr. Gigavolt zu retten.
Die Kritiken sind ordentlich, aber nicht euphorisch: Bei OpenCritic steht das Spiel nach sechs Tests bei 75 Punkten, nur die Hälfte der Kritiker empfiehlt es. GamingTrend vergibt 70 von 100 Punkten und lobt Songauswahl, Hintergründe und das Thema; selbst leichte Tänze seien etwas fordernder als gewohnt.
Kritisiert werden einige schwächere Choreografien und die Controller-App, die im Test unzuverlässig arbeitete. Den Abenteuermodus hält GamingTrend für eine gute Idee – weil alle Songs aber auch ohne ihn spielbar sind, fehle der Anreiz, ihn zu spielen.
