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Energiepreise treiben Euro-Inflation auf 3,8 Prozent – Bulgarien unter den Spitzenreitern

Eurostat bestätigt: Die Inflation im Euroraum stieg im September auf 3,8 Prozent. Energie trug 1,71 Prozentpunkte bei – mehr als jede andere Gruppe. Bulgarien liegt mit 5,6 Prozent weit vorn.

Symbolbild: Anzeige einer Zapfsäule mit Kraftstoffpreisen

Symbolbild · Foto: European Commission (Christophe Licoppe) / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Teuerung im Euroraum hat im September deutlich angezogen. Die jährliche Inflationsrate lag bei 3,8 Prozent, nach 3,2 Prozent im August und 2,2 Prozent ein Jahr zuvor, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag in ihrer endgültigen Schätzung mitteilte. Auch in der gesamten EU betrug die Rate 3,8 Prozent. Den größten Beitrag lieferte die Energie mit 1,71 Prozentpunkten, nach 1,29 Punkten im August. Dahinter folgten Dienstleistungen (1,52 Punkte), Industriegüter ohne Energie (0,29) sowie Lebensmittel, Alkohol und Tabak (0,25).

Die Inflation stieg in 23 Mitgliedstaaten, blieb in drei stabil und sank nur in einem. Die höchsten Raten meldeten Rumänien (6,5 Prozent), Litauen (6,1 Prozent) und Bulgarien (5,6 Prozent nach 5,0 Prozent im August). Am niedrigsten war die Teuerung in Schweden (1,0 Prozent) sowie in Ungarn und Dänemark (je 2,1 Prozent). Deutschland lag nach dem harmonisierten Index bei 3,3 Prozent, Frankreich bei 3,4, Italien bei 4,2 und Spanien bei 5,0 Prozent.

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