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Nach fünf Tagen: Trumps Pressesprecherin Katie Zacharia muss gehen

Katie Zacharia verlässt das Weiße Haus nach nicht einmal einer Woche – nach einer missglückten ersten Pressekonferenz und Zweifeln an ihrer Anwaltszulassung. Trump bestreitet, sie gefeuert zu haben.

Archivbild (2007): Der James S. Brady Press Briefing Room im Weißen Haus

Archivbild · Foto: Kellerbn at English Wikipedia / Wikimedia Commons, CC BY 2.5 (zugeschnitten und skaliert)

Die erst vor wenigen Tagen ernannte Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, gibt ihr Amt wieder ab. Ein Regierungsvertreter bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Freitag, sie befinde sich im „Übergang“ aus der Rolle; die New York Times und andere Medien berichteten, sie sei entlassen worden. Ihre erste Pressekonferenz am Dienstag hatte weniger als 15 Minuten gedauert, Zacharia beantwortete nur drei Fragen. Nach Angaben der Kyiv Post dürfte es die kürzeste Amtszeit einer Pressesprecherin in der US-Geschichte sein.

Im Mittelpunkt der Kritik stand ihre juristische Qualifikation: Die 41-Jährige hat zwar einen Abschluss einer kalifornischen Hochschule, räumte aber ein, die Anwaltsprüfung nie bestanden zu haben. „Es war nie meine Absicht, als Anwältin zu praktizieren“, sagte sie im Interview mit Fox-News-Moderator Sean Hannity. Präsident Donald Trump wies zurück, sie gefeuert zu haben; sie sei von den Medien „brutal behandelt“ worden. Er habe ihr kurz zuvor gesagt: „Du musst das nicht machen, wenn du nicht willst.“ Wer die Aufgabe übernimmt, war zunächst nicht bekannt.

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