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Privater Bahnbetreiber ab 13. Dezember: Fünf Arbeitsgruppen haben zwei Wochen Zeit

Ivkoni Express übernimmt 25 Prozent des Personenverkehrs auf der Schiene und beendet das Monopol der BDZ. Minister Peew will Lösungen für Züge, Personal und Tickets.

Symbolbild: BDŽ-Lokomotive der Baureihe 44 mit Zug im Bahnhof Dimitrowgrad

Symbolbild · Foto: DemieK07 / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Fünf Arbeitsgruppen haben zwei Wochen Zeit, um Lösungen für zentrale Fragen vor dem Einstieg eines privaten Betreibers in den bulgarischen Schienenpersonenverkehr vorzulegen. Das teilte Verkehrsminister Georgi Peew am Freitag nach einem Treffen mit der Staatsbahn BDZ, dem Netzbetreiber NKZhI, dem privaten Anbieter Ivkoni Express und der Eisenbahnbehörde mit, berichtete die Nachrichtenagentur BTA. Die Gruppen befassen sich mit Fahrzeugen, dem Übergang von Beschäftigten, Depots und Wartung, Fahrplänen und dem Ticketverkauf.

Ab dem 13. Dezember 2026 wird der Verkehr nach zwölfjährigen Verträgen aufgeteilt, die Anfang des Jahres unterzeichnet wurden. BDZ Personenverkehr behält die westliche Region mit rund 75 Prozent der Leistungen im Land, Ivkoni Express übernimmt die nördliche (14 Prozent) und die südliche Region (11 Prozent). Damit endet das Monopol des staatlichen Anbieters.

Peew sagte, der private Betreiber müsse zusätzlich zu den Zügen, die BDZ laut Vertrag stellt, eigene Fahrzeuge beschaffen; er werde nicht zulassen, dass die Staatsbahn ihren Anteil nicht mehr erbringen könne. Beschäftigte, die zum neuen Anbieter wechseln, müssten Garantien für die gesamte Laufzeit von zwölf Jahren erhalten. Das Ministerium kündigte an, Verwaltungsverfahren im Rahmen seiner Zuständigkeit zu beschleunigen.

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