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Trump: Saudi-Arabien soll Israels Hilfe gegen die Huthis annehmen

Der US-Präsident sieht Riad und Israel enger zusammenrücken – eine Normalisierung sei „vielleicht mehr denn je“ möglich. Saudi-Arabien knüpft das weiter an einen Weg zu einem Palästinenserstaat.

Donald Trump, offizielles Porträt 2025 (Archivbild)

Archivbild · Foto: Daniel Torok / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

US-Präsident Donald Trump hat Saudi-Arabien nahegelegt, im Konflikt mit den jemenitischen Huthi-Milizen Unterstützung aus Israel anzunehmen. Auf eine entsprechende Frage von Reportern vor dem Weißen Haus sagte er am Freitag, er sei dafür und glaube, Riad werde das tun; Israel sei für Saudi-Arabien „sehr hilfreich“ gewesen. Ob er damit konkret Hilfe gegen die Huthis meinte, blieb offen. Auf die Frage nach einem Beitritt Saudi-Arabiens zu den Abraham-Abkommen sagte Trump: „Vielleicht mehr denn je.“

Saudi-Arabien hat sich zu einem israelischen Hilfsangebot nicht offiziell geäußert. Das Königreich macht eine Normalisierung der Beziehungen zu Israel bislang von einem klaren Weg zu einem palästinensischen Staat abhängig. Das Portal Middle East Eye berichtete, Kronprinz Mohammed bin Salman lehne israelische Hilfe aus Sorge vor Unmut in der Bevölkerung ab. Riad wirft Teheran vor, die Huthis zu bewaffnen; Iran bestreitet jede Beteiligung und bietet sich als Vermittler an.

Die Angriffe gehen unterdessen weiter: Die saudisch geführte Koalition meldete abgefangene Raketen und Drohnen über Janbu, dem Roten Meer und der Region Riad. Jemens international anerkannte Regierung warf den Huthis vor, zwei Raketen nahe einer Passagiermaschine am Flughafen Aden abgefeuert zu haben. Die Huthis sprachen von 101 saudischen Luft- und Raketenangriffen binnen 24 Stunden. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben nicht.

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