„No Kings“: Mehr als 2.500 Aktionen in den USA – Trump-Kritiker werben fürs frühe Wählen
Gut zwei Wochen vor den Kongresswahlen gehen Trump-Gegner heute in allen 50 Bundesstaaten auf die Straße. Im Mittelpunkt steht diesmal die vorzeitige Stimmabgabe.

Archivbild · Foto: Rhododendrites / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die Protestbewegung „No Kings“ hat für diesen Samstag mehr als 2.500 Veranstaltungen in allen 50 US-Bundesstaaten und der Hauptstadt Washington angekündigt. Unter dem Titel „No Kings: Vote Early Day of Action“ wollen Teilnehmer gemeinsam zu Wahllokalen ziehen, die bereits für die vorzeitige Stimmabgabe geöffnet haben. Geplant sind zudem Hilfe bei der Wählerregistrierung, Fahrgemeinschaften und Informationen, wie man Wahlbeobachter wird. Gewählt wird am 3. November.
Koordiniert wird der Aktionstag nach Angaben der Veranstalter von fast 320 Organisationen, darunter Indivisible. Frühere „No Kings“-Tage brachten nach Zählung der Organisatoren Millionen Menschen auf die Straße, im März nach eigenen Angaben acht Millionen; unabhängig belegt sind diese Zahlen nicht. Indivisible-Mitgründer Ezra Levin sagte, die ersten drei Protesttage hätten eine Botschaft senden sollen – nun gehe es ums Handeln.
Das Weiße Haus beantwortete eine Anfrage des Nachrichtennetzwerks States Newsroom nicht und verwies auf die Republikanische Partei. Deren Sprecherin für Wahlintegrität, Ally Triolo, erklärte, die Republikaner stellten die Rechtsstaatlichkeit wieder her und schützten eine faire Repräsentation. Laut Election Lab der Universität Florida waren nach dem Bericht vom 14. Oktober bereits rund 5,1 Millionen Stimmen abgegeben.
